Rechnertechnik

Seit seiner Gründung im Jahr 1950 werden am Institut für Nachrichtentechnik Rechenmaschinen genutzt. Anhand des Analogrechners konnten in den 1950er und 1960er Jahren Schaltungen mit geringem Aufwand simuliert werden. 15 Jahre lang tat der erste große Laborrechner PDP11/40 seinen Dienst. 1973 war er mit 32 KB Magnetkernspeicher und 2,5 MB Festplattenspeicher ausgestattet. Der Rechner wurde immer wieder erweitert, so dass er schließlich über 128 KB RAM und 160 MB Festplattenspeicher verfügte.

Als erster Vorlesungsrechner diente der 1978 angeschaffte Commodore PET. Bereits fünf Jahre später wurde der Laborrechner VAX-11/750 installiert, der 1 MB RAM besaß, was im Laufe der Zeit auf die Maximalausstattung von 8 MB ausgebaut wurde. Die Grenze beim Festplattenspeicher lag bei 512 MB. Nach der Anschaffung des ersten IBM-kompatiblen PCs 1986 wurden immer mehr Büros damit ausgestattet.

Durch den Anschluss an das Hochschulnetz 1990 konnten in der Folgezeit auch E-Mails verschickt und das Internet genutzt werden. Im Jahr 2000 stellten die hauseigenen Server 40 GB Datenspeicher zur Verfügung.

vgl. Institut für Elektrische Nachrichtentechnik (Hrsg.): 50 Jahre Institut für Elektrische Nachrichtentechnik: 1950–2000. Aachen 2000.

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